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In dieser Kategorie finden Sie viele nützliche Tipps rund um Reifen, Reifenbezeichnungen, Erklärung des Fachjargon und Fahrwerkstipps für Ihr Motorrad.

Das RZ-Reifen Reifen 1 x 1
Auswuchten
Das Auswuchten eines Reifens ist Voraussetzung für Fahrkomfort und die Vermeidung von Vibrationen, die das Fahrverhalten beeinträchtigen. Letztere werden durch eine ungleiche Massenverteilung hervorgerufen. Gegengewichte an der Felge gleichen die Unwuchten aus, die bei der Drehbewegung des Reifens entstehen.
Chunking
Fachbegriff für Laufflächen-Ablösung.
Diagonalgürtelreifen
Zusätzliche Gürtellagen über der Karkasse unterscheiden den Diagonalgürtelreifen vom Diagonalreifen. Die Gürtelkonstruktion hat das Ziel, die Ausdehnung des Reifens unter dem Einfluss von Fliehkräften zu begrenzen. Kennzeichnung auf der Reifenflanke mit dem Buchstaben "B", z.B. 120/70 B17.
Diagonalreifen
Benannt nach den in der Richtung wechselnden Karkassen-Lagen mit diagonal ausgerichtetem Fadenwinkel. Bis Mitte der 80er Jahre bestimmten diese den Motorradreifen-Markt – inzwischen sind aber bei leistungsstarken Motorrädern Radialreifen die erste Wahl. Kennzeichnung auf der Reifenflanke durch einen Bindestrich: z.B.120/70-17.
DOT-Nummer
DOT = (Amerikanisches) ''Department of Transportation''. Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke zeigt an, dass der Reifen den Anforderungen des Department Of Transportation genügt und die vier letzten Ziffern nennen das Produktionsdatum, z.B. DOT xxxx 3209 = 32. Woche 2009.
ECE R 75
Seit Januar 1997 europaweit gültige Norm für Zweiradreifen.
Endlosgürtel / Jointless-Belt
Gürtel bei Null-Grad-Radialreifen, bei welchem die Fäden auf die Karkasse aufgewickelt werden.
Fabrikatsbindung
Meist legen Fahrzeughersteller neben der Reifengröße auch die Reifenfabrikate für ihre Fahrzeugmodelle fest. So stellt der Hersteller sicher, dass Reifen und Fahrwerk in der Praxis miteinander harmonieren. Die entsprechenden Hinweise zu den zulässigen Reifenmodellen befinden sich im Fahrzeugschein bzw. -brief.
Felgenband
Bei Speichenfelgen wird der Schlauch vor Beschädigungen durch die Speichenköpfe geschützt.
Freigabe
Für Motorräder werden in Deutschland Reifengrößen und Reifenfabrikate aufgrund eingehender Fahrversuche durch die Hersteller freigegeben.
Geschwindigkeitsindex
Der Geschwindigkeits- oder auch Speed-Index ist wie folgt kodifiziert (Das Kürzel ZR gilt generell für Reifen über 240 km/h und ist oft noch mit einem Zusatz versehen, z.B. 225/45 ZR17 Y):
A15 km/h K110 km/h U200 km/h
A840 km/h L120 km/h H210 km/h
B50 km/h M130 km/h VR>210 km/h
C60 km/h N140 km/h V240 km/h
D65 km/h P150 km/h ZR>240 km/h
E70 km/h Q160 km/h W270 km/h
F80 km/h R170 km/h Y300 km/h
G90 km/h S180 km/h
J100 km/h T190 km/h
Innerlining
Luftdichte Schicht im Reifeninnern des schlauchlosen ( TL-)Reifens.
Karkasse
Das Grundgerüst des Reifens ist aus hochfesten Kunstfasergewebelagen (Kevlar, Nylon oder Rayon), die an der Wulst jeweils umgeschlagen werden. Die Karkasse ist das tragende Element des Reifenunterbaus und sorgt für die Stabilität des Reifens. Es gibt drei Arten: Radial-, Diagonal-, oder Diagonalgürtel- Reifen.
Kennzeichnung
Die auf den Flanken angebrachte Ziffern- und Buchstabenfolge lüftet die Identität eines Reifens. Neben dem Reifentyp und dem Herstellungsdatum (DOT-Nummer) werden das Querschnittsverhältnis, die zulässige Höchstgeschwindigkeit, die Reifenbauart, der Felgendurchmesser und die maximale Tragfähigkeit ausgewiesen. Hinzu kommen Angaben, ob es sich um eine Schlauchlos-Typ oder eine Bereifung ohne Schlauch handelt, sowie ein Pfeil, der die Laufrichtung anzeigt.
  • Slick-Bezeichnung Michelin:
    z.B. 12/60-17 S 1245 A
    12 - Reifenbreite in cm
    60 - Außendurchmesser in cm
    17 - Nenndurchmesser in Zoll
    S 1245 A - Referenz für Karkasse und Gummimischung
  • Slick-Bezeichnung Bridgestone:
    z.B. 120/600 R17 YCX
    120 - Reifenbreite in mm
    600 - Außendurchmesser in mm
    17 - Nenndurchmesser in Zoll
    YCX - Referenz für Karkasse und Gummimischung
  • Flankenbeschriftung Radialreifen:
    z.B. 190 / 50 ZR 17 (73W) Name W Rear TL
    190 - Reifennennbreite in mm
    50 - Verhältnis Höhe : Breite in %
    ZR - Radialreifen über 240 km/h
    17 - Reifennenndurchmesser in Zoll
    (73W) Betriebskennung (73 = Loadindex, W = Speedsymbol)
    Name - Typ (Profil)
    W - fahrzeugbezogene Zusatzkennung*
    Rear - Hinterradreifen
    TL - schlauchlose Ausführung

    *Zusatzkennungen Bei verschiedenen Motorradreifen gibt es innerhalb einer Dimension und Profilausführung verschiedene Spezifikationen.
    Dies wird dokumentiert mit einem Zusatzbuchstaben. Diese Reifen werden für die Erstausrüstung entwickelt.
    In gemeinsamen Fahrversuchen mit dem Fahrzeughersteller werden modellbezogene Lösungen für die sicherheitsrelevanten Kriterien Shimmy, Kick-Back und Hochgeschwindigkeitsstabilität erarbeitet sowie fahrdynamische Eigenschaften wie z.B. Handling, Lenkverhalten und Kurvenstabilität optimiert.
    Dazu sind konstruktive Änderungen am Reifen erforderlich, z. B. eine zusätzliche Karkassen-Lage, andere Fadenwinkel des Unterbaus oder eine andere Kontur des Reifens etc.
    Daher ist bei der Nachrüstung unbedingt auf die Zusatzkennung zu achten.
    Generell dürfen auf in Deutschland zugelassenen Motorrädern nur die Reifen gefahren werden, die auf der Reifenfreigabe oder in den KFZ-Papieren für das entsprechende Motorrad aufgeführt sind.
  • Flankenbeschriftung PKW:
    z.B. 185/65 R 15 85H
    185 – Reifenbreite
    die Lauffläche des Autoreifens ist 185 mm breit
    65 - Verhältnis von Flankenhöhe zur (nominalen) Reifenbreite (nicht zur Laufflächenbreite) in Prozent.
    Im Beispiel beträgt die Flankenhöhe 120mm.
    Fehlt diese Zahl, also z.B. bei einer Reifenbezeichnung von 155 R 15, so ist dieses Verhältnis 80 %.
    R - Bauweise der Reifenkarkasse (hier radial).
    15 - Felgendurchmesser in Zoll
    85 - Tragfähigkeitsindex
    H - Geschwindigkeitsindex (gibt die max. erlaubte Geschwindigkeit an, in diesem Beispiel 210 km/h)

    Zusätzliche Bezeichnungen
    E4 - Reifen nach ECE-Regelungen genehmigt, 4 = Genehmigungsland (Beispiel)
    030908 - Genehmigungsnummer des Reifens
    e13 - Reifen nach EG-Regelung genehmigt, 13 = Genehmigungsland (Beispiel)
    C (commercial) - Leicht-LKW-Reifen (z. B. 185 R14 C)
    CP - Reifen zum Einsatz auf Motorwohnwagen
    SFI - Abk. für "side facing inwards" Innenseite bei asymmetrischen Reifen
    SFO - Abk. für "side facing outwards" Außenseite bei asymmetrischen Reifen
    XL - extra load - Schwerlastreifen
Kernreiter
Diese bestehen aus Gummi und sind ein Bestandteil der Wulst.Sie füllen den durch den Karkassen-Umschlag entstandenen Hohlraum aus und verstärken damit die Reifenflanke.
Lagerung
Lagern Sie Reifen an einem dunklen, belüfteten, trockenen und kühlen Ort. Vermeiden Sie, dass Reifen in Kontakt mit direktem Sonnenlicht oder Feuchtigkeit kommen.
Lagern Sie Reifen nicht zusammen mit Chemikalien, Lösungsmitteln oder Kohlenwasserstoffen, die die Zusammensetzung des Gummis verändern können.
Das Lagern von Motorradreifen bei Minusgraden kann zu Beschädigungen führen.
Lagern Sie Reifen nicht längere Zeit in Stapeln, bevor sie montiert und aufgepumpt werden.
Legen Sie keine schweren Gegenstände auf gelagerte Reifen.
Latsch
Elliptische Aufstandsfläche des Reifens auf der Fahrbahn.
Lauffläche
diese wird auf die Karkasse aufvulkanisiert.
Luftdruck
Der richtige Luftdruck ist Voraussetzung für ein einwandfreies Fahrverhalten, Kilometerleistung, Bremsweg oder Kurvenhaftung. Luftdruckhinweise finden sich im Handbuch oder an der Motorrad-Schwinge.
Gemessen wird grundsätzlich bei kaltem Reifen.
Reifenschäden können die Folge von falschem Luftdruck sein - im schlimmsten Fall kommt es zu einer Ablösung der aufvulkanisierten Lauffläche.
M/C
Die Zusatzmarkierung M/C steht für Motorcycle und muss seit spätestens Mai 2003 auf Motorrad- und Rollerreifen mit Durchmessern von 13 Zoll bis 19 Zoll aufgebracht sein.
Dies ist notwendig, um Verwechslungen und Fehlmontagen von Motorradreifen auf Felgen eines anderen Fahrzeugs (z.B. PKW) zu vermeiden.
M+S
Witterungskennzeichnung - bei Reifen für den Winter- oder Schlechtwegeeinsatz die Abkürzung M+S (für Matsch und Schnee, aus dem Englischen "mud and snow"); bei Spikereifen ist noch ein E hinter dem S zu finden.
Matchen
Drehen des Reifens auf der Felge bei der Montage, um eine günstige Verteilung der Unwuchtmassen von Reifen und Felge zu erzielen.
MBS-Reifen
Gürtelreifen mit Diagonal-Karkasse
Mischbereifung
Eine Verwendung von Motorrad-Reifen unterschiedlicher Bauart ist nur erlaubt, wenn dafür eine Freigabe vorliegt.
Bei PKWs muß pro Achse gleich bereift sein.
NHS
Not for Highway Service, heisst: im öffentlichen Strassenverkehr verboten!
Niederquerschnitt
Die Flankenhöhe fällt kleiner aus als die Breite der Lauffläche. Das bringt mehr Gummi auf die Straße sowie größere Stabilität.
Ply
Gewebelagen im Reifen.Ply Rating (PR) ist eine veraltete Tragfähigkeitskennung von Reifen, die die Baumwollcord-Lagen im Reifenunterbau angab (8 PR = acht Lagen).
Heute dient sie als Kennzahl der Reifenfestigkeit für unterschiedliche Fahrzeuggewichte. (4 PR = 4 Lagen, normal / 6 PR = 6 Lagen, reinforced)
Profiltiefe
Laut der StVZO beträgt die Mindestprofiltiefe von Motorrad- und PKW-Reifen 1,6 mm.
Gemessen wird die Profiltiefe im Mittenbereich der Lauffläche.
Radialreifen
Eine Karkasse mit Fadenverlauf im rechten Winkel zur Laufrichtung (radial) und zusätzlichen Gürtellagen –diese Reifen stehen für Formstabilität auch bei hohen Geschwindigkeiten.
Weniger Gewebelagen( als beim Diagonalreifen) = weniger Walkarbeit und Wärmeentwicklung.
Kennzeichnung „R“ auf der Reifenflanke, z.B. 120/70 ZR17.
Regroovable
nachschneidbar (LKW-Reifen)
Reifenalter
Reifen altern durch chemische und physikalische Vorgänge.
Spezielle Substanzen bei der Herstellung verlangsamen diesen Vorgang.
Eine sachgerechte Lagerung verzögert den Alterungsprozess ebenfalls.
Sachgemäß gelagerte Reifen entsprechen auch nach mehreren Jahren der Spezifikation von Neureifen.
Reifenreparaturen
gehören in die Hände eines Fachmannes. Pannenspray ist nur ein Notbehelf!
Die Nutzung eines Schlauches zum Abdichten eines beschädigten TL-Reifens (schlauchloser Reifen) ist nicht erlaubt!
Reinforced
Kennzeichnung: reinf. / rf. - Bezeichnung für Reifen mit verstärkter Karkasse und damit erhöhter Traglast.
Seitenwand
Die Reifen-Seitenwand /-flanke ist der flexibelste Part des gesamten Aufbaus.
Schlauch
Der Schlauch in einem Motorradreifen unterliegt den gleichen Alterungsprozessen wie der Reifen selbst.
Durch das sogenannte „Walken“, ausgelöst beim Beschleunigen und Bremsen, wird der Schlauch erhitzt.
Er dehnt sich, altert und wird porös. Bei der Wiederverwendung besteht die Gefahr der Faltenbildung, wodurch die Schläuche im Fahrbetrieb aufreißen können.
Deshalb sollte aus Gründen der Sicherheit beim Tausch der Bereifung auch den montierten Schlauch ausgetauscht werden. Die Kürzel CR, CC und CHC kennzeichnen die Crossausführung der Schläuche. Achtung!!!
Diese sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen! NHS. Die Cross-Ausführungen weisen eine stärkere Wandstärke gegenüber dem Normalschlauch aus.
Diese Schläuche verfügen über eine 2,5 - 3,0 mm starke Wandstärke.
Die Normalausführung weist eine Wandstärke von 1,5 mm auf. Grundsätzlich gilt, dass in einem TL Reifen (Schlauchlos-Reifen) immer auch ein Schlauch eingezogen werden kann.
Das ist abhängig von der Felge. Beispiel sind hier die Speichenfelgen, die auf modernen Supermoto Motorrädern Verwendung finden.
Diese Felgen verlangen den Einsatz eines Schlauches, obwohl die hier eingesetzten modernen Radialreifen ausnahmslos Schlauchlosreifen sind.
Durch die Felgennippel der Speichen entweicht ohne Schlauch die Luft. Ein TT Reifen, also ein Schlauchreifen, muss zwingend mit eingezogenen Schlauch gefahren werden.
Silikat
(Kieselsäure) sorgt als Bestandteil der Gummimischung für eine bessere Nasshaftung und wirkt sich positiv auf Laufleistung und Rollwiderstand aus.
TL
Tubeless, Bezeichnung für Schlauchlosreifen.
TT
Tube Type, Bezeichnung für Reifen, die mit Schlauch gefahren werden.
TWI
Treadwear Indicator. Kleine Querstege in den Profilrillen markieren die Verschleißgrenze, die aber nicht bei jedem Reifen mit der Mindestprofiltiefe übereinstimmen.
Ventilkappe
Die fest sitzende Ventilkappe verhindert, dass es bei hohem Tempo zu plötzlichem Druckverlust kommt, da die einwirkenden Fliehkräfte das Ventil öffnen.
Walken
Der Reifen arbeitet und verformt sich im Fahrbetrieb, durch die Reibungen der Gewebelagen erhitzt sich der Reifen.
Wuchtpunkt
Wurden die Reifen nach der Herstellung gewuchtet, so befindet sich auf der Flanke ein Farbpunkt , z.B. gelb bei Bridgestone und Dunlop, rot bei Metzeler und Pirelli.
Diese Stelle wird als Wuchtpunkt bezeichnet. Bei der Montage wird ist der Wuchtpunkt am Ventil (schwerster Punkt der Felge) positioniert .
Wulst
Die Flankeninnenringe enthalten Drahtkerne und sorgen für den sicheren Sitz auf der Felge.


Fahrwerkeinstellung für Motorräder
Gabel Druckstufe
Die Druckstufe der Gabel wird an der unteren Schraube je Gabelholm eingestellt. Zu beachten ist, daß man immer die offenen "Klicks" zahlt. Das heißt, wenn jemand von 10 Klicks Druckstufe spricht, dann heißt dies, da? die Schraube der Druckstufe ganz zugedreht wird (rechtsrum) und dann solang aufgedreht wird, bis 10 Klicks hörbar waren. Die Druckstufe ist für die Geschwindigkeit des Einfederns verantwortlich.
Gabel Zugstufe
Die Zugstufe der Gabel wir an der oberen Schraube (mittig, zwischen den meist eloxierten Federvorspannungsschraube) je Gabelholm eingestellt. Zu beachten ist, daß man immer die offenen "Klicks" zählt. Die Zugstufe ist für die Ausfedergeschwindigkeit verantwortlich.
Federvorspannung
Die Federvorspannung der Gabel wird mit den großen Schrauben oben je Gabelholm eingestellt. Die Schrauben sind meist eloxiert und es sind eingedrehte Ringe sichtbar. Anhand dieser Ringe misst man die Federvorspannung. Die Anzahl der zu sehenden eingedrehten Ringe beschreibt die Federvorspannung. Die "Härte" der Feder kann über die Federvorspannung nicht verändert werden. über die Federvorspannung wird lediglich das Fahrzeugniveau bzw. der Negativfederweg der Gabel eingestellt. Geht die Gabel bei harten Bremsmanövern trotz korrektem Negativfederweg und eingestellter Druckstufendämpfung "auf Block", ist die Kennlinie der eingebauten Gabelfedern nicht dem Fahrergewicht angepasst
Grundsätzliches
Meistens ist die vom Hersteller empfohlene Fahrwerkseinstellung eine gute Ausgangsbasis für persönliche Fahrwerkseinstellungen.
Erst wenn der eigene "Speed" steigt und man das Fahrwerk in dieser Einstellung an seine Grenzen bringt, oder in manchen Streckenabschnitten "Probleme" kriegt und dann auch noch analysieren kann welche Probleme es sind, kann man durch entsprechende Einstellungen an den "vielen Schräubchen" dem entgegen wirken.
Es gibt verschiedene Grundaussagen zur Fahrwerkseinstellung an denen man sich orientieren kann/sollte:
So weich wie möglich, so hart wie nötig.(fast schon historische Weisheit ;-) Das Fahrwerk sollte vorne und hinten synchron arbeiten. Front und Heck sollte in der Ein-/Ausfedergeschwindigkeit gleichmäßig sein. Egal, ob gleich soft/schnell oder hart/langsam, Hauptsache vorne und hinten gleichmäßig. Wenn jetzt noch das Reifenabriebbild fein krümmelig ist, ist man auf dem richtigen Weg.


Fahrwerktipps und Fahrwerksetup
Vorderrad
Schlechtes Ansprechverhalten der Gabel, Lenkerschlagen beim Beschleunigen und Querrillen, schlechte Vorderradführung, holperiges Fahren
Ursache
Federvorspannung zu hoch/zu harte Feder
Abhilfe
Federvorspannung verringern, eventuell andere Gabelfeder mit progressiver Wirkung einbauen
Motorrad sinkt tief ein, zu viel Negativfederweg, Durchschlagen beim Bremsen, eventuell aufsetzen in Kurven oder bei Bergabfahrt
Ursache
Federvorspannung zu niedrig/zu weiche Feder
Abhilfe
Federvorspannung erhöhen, eventuell härtere Feder einbauen
Schlechtes Ansprechverhalten der Gabel, schlechte Vorderradführung, Neigung zum Stempeln beim Bremsen.
Ursache
Druckstufendämpfung zu hart
Abhilfe
Geringere Druckstufe einstellen, eventuell dünneres gabelöl verwenden.
Durchschlagen beim Bremsen, schnelles Eintauchen beim Lastwechsel und beim Bremsen.
Ursache
Druckstufendämpfung zu weich
Abhilfe
Druckstufe erhöhen, eventuell dickeres Gabelöl einfüllen.
Gabel federt langsam aus, keine exakte Linie in Kurven möglich, federt Unebenheiten nicht aus, schlechtes Einlenkverhalten
Ursache
Zugstufendämpfung zu hart
Abhilfe
Zugstufendämfung verringern, eventuell dünneres Öl verwenden.
Unruhiges Vorderrad, schwingt nach, Aufschaukeln. Gabel federt zu schnell aus.
Ursache
Zugstufendämpfung zu weich
Abhilfe
Zugstufend?mfung erhöhen, eventuell dickeres Öl verwenden.
Gabel neigt zum Durchschlagen, zu wenig Federhärte am Ende des Federwegs.
Ursache
Luftkammer zu groß
Abhilfe
Erhöhung des Ölstands in kleinen Schritten.
Hartes Ansprechverhalten mit Neigung zum Lenkerschlagen, Stempelneigung des Rads beim Bremsen, unkomfortabel.
Ursache
Luftkammer zu klein
Abhilfe
Verringerung des Ölstands in kleinen Schritten. Beider Holme gleich befüllen!


Fahrwerktipps und Fahrwerksetup
Hinterrad
Zu wenig Neagtivfederweg, Motorrad wird Kopflastig, Lenkerschalgen, Überlastung der Gabel bei Bergabfahrten.
Ursache
Federvorspannung zu hoch
Abhilfe
Federvorspannung verringern, eventuell weichere Feder einbauen.
Motorrad geht zu tief in die Federn, zuviel Negativfederweg, trotzdem unkomfortabel. Durchschlagen und Pendeln bei Bodenwellen. Röhren bei 2 mann Betrieb, Verringerung der Bodenfreiheit.
Ursache
Federvorspannung zu niedrig
Abhilfe
Federvorspannung erhöhen, eventuell härtere Feder einbauen
Sehr bockiges Fahrverhalten, Hinterrad stempelt in schnellen Kurven, besonders beim beschleunigen. Motorrad springt.
Ursache
Druckstufendämpfung zu hart
Abhilfe
Geringere Druckstufe einstellen, eventuell anderen Stoßdämpfer verwenden, oder Federbein beim Spezialisten einstellen lassen.
Motorrad schlägt beim Einfedern durch, harte Schläge an der Maschine. Typisch, aufschaukeln beim Herausbeschleunigen aus Kurven.
Ursache
Druckstufendämpfung zu weich
Abhilfe
Druckstufe erhöhen, eventuell anderen Stoßdämpfer verwenden, oder Federbein beim Spezialisten einstellen lassen. Federbein verschlissen?
Motorrad federt langsam aus und führt dadurch im harten Federbereich, Rad federt keine Unebenheiten aus, Pendelneigung bei Bodenwellen, geringe Bodenfreiheit.
Ursache
Zugstufendämpfung zu hart
Abhilfe
Zugstufendämfung verringern, eventuell Federvorspannung erhöhen.
Motorrad federt zu schnell aus, neigt zum Nachschwingen und Aufschaukeln. Konstante Unruhe am Hinterrad, Rad neigt zum Stempeln.
Ursache
Zugstufendämpfung zu weich
Abhilfe
Erhöhung der Zugstufe, eventuell Federvorspannung verringern, verschlissene Dämpfer tauschen.
Summe 0,00 Euro

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